Homöopathie

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Homöopathie - was ist das
Eine kleine Einführung

Das Ähnlichkeitsprinzip

Dieses Prinzip entdeckte Hahnemann in seinem berühmten Selbstversuch mit der Chinarinde, die zu seiner Zeit häufig als Arznei gegen das Wechselfieber (Malaria) verordnet wurde.
Durch die wiederholte Einnahme der Chinarinde entwickelte Hahnemann, obwohl er gesund war, Symptome, die dem Bild der Malaria zum Verwechseln ähnlich waren. Nach Absetzen der Droge verschwanden die Symptome wieder. Um einen Zufall auszuschließen, wiederholte er das Experiment mehrmals. Immer wieder zeigten sich dieselben Erscheinungen.
Hahnemann begriff darin, dass eine Substanz, die bestimmte Symptome auslösen kann, die gleichen Symptome offenbar auch zu heilen imstande ist.

Diese Erkenntnis verallgemeinerte er nach weiteren Versuchen und Bestätigungen in seinem Heilgesetz:

"Wähle, ...... in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll".

oder, wie es in der Fachsprache Latein hieß:

"Similia similibus curentur"

Die Arzneimittelprüfungen am Gesunden sind eine wichtige Grundvoraussetzung zur Ermittlung der homöopathischen Arzneimittelbilder. Nur so können die Patienten nach dem Ähnlichkeitsprinzip behandelt werden.

Zeigt also ein Patient eine Symptomatik, die möglichst genau mit einem in der Arzneimittelprüfung erstellten Bild übereinstimmt, erhält er eben dieses Mittel als Arznei für seine Krankheit.

Wir wollen diese Regel an zwei Beispielen erläutern, die jeder aus dem Alltag kennt oder nachprüfen kann.

Eine angenehme, belebende Wirkung einer Arzneimittelreaktion erleben wir beim Kaffee. Dieser verbessert zunächst einmal die Aufmerksamkeit und Stimmungslage. Zuviel davon führt aber zu Herzklopfen, einem roten Kopf, einer gewissen Überreiztheit und letztendlich zu Schlaflosigkeit. Kommt nun ein Patient mit diesen Symptomen in die Praxis, ohne dass diese auf den Genuss von Kaffee zurückzuführen wären, könnte der Kaffee (in homöopathisch potenzierter Form) die Arznei sein, um den aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus wieder ins Lot zu bringen.

Eine weniger angenehme Wirkung erleben wir beim Zwiebelschneiden. Die Augen beginnen plötzlich zu brennen, verbunden mit Tränenfluss und wässriger Absonderung aus der Nase. Diese Symptome erinnern an einen akuten Schnupfen. Leidet jemand an einer Erkältungskrankheit mit diesen Symptomen, so könnte die Zwiebel (in homöopathisch potenzierter Form) hier eine Besserung bringen. 
 

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